Dienstag, 2. August 2016

Rezension: Obsidian von Jennifer L. Armentrout

Ein neues Glanzstück in meinem Bücherregal!


Inhalt:
Katy ist gerade in eine Kleinstadt von West Virginia gezogen, dort angekommen lernt sie die Zwillinge Deamon und Dee kennen, schon bald sind Dee und Katy beste Freundinnen. Doch Daemon, die wohl attraktivste aber auch arroganteste Person die Katy je kennengelernt hat, will nicht, das seine Schwester mit ihr befreundet ist. Schon bald entdeckt Katy den Grund für Daemons Abwehrhaltung: Die Zwillinge sind Lux oder aber Aliens - wie Katy sie gerne nennt.



Meine Meinung:
Ich hatte zu erst ziemliche "angst" das Buch zu lesen. Erstens: von allen Seiten wurde das Buch gehypt, im Internet und auch von meinen lesefreudigen Freunden und ein paar der Bücher die so mit Lobliedern besungen wurden sind bei mir nach dem Kauf sofort wieder auf eBay verkauft worden und zweitens: alles was ich hörte klang so nach den wildesten Träumen einer Bücher-Blogerin und naja ... ich weiß was bei mir so raus kommt, wenn ich anfange ein "Buch zuschreiben" (es ist nie wirklich gut...). Das waren so meine Gründe das Buch lieber nicht zu lesen.
Dann habe ich es zum Geburtstag geschenkt bekommen und ich ertrage es nicht Bücher in meinem Regal zu haben, die nicht gelesen werden, also dachte ich mir: "bring es einfach hinter dich" - gedacht getan und nach ein paar Seiten war ich überzeugt. Dieses Buch wird meiner Meinung nach vollkommen zurecht auf so einen Thron gehoben. Es ist entgegen aller meiner Befürchtungen ein Buch das sich auf meine Top 10 Bücher-Liste einen der ersten Plätze gesichert hat.
Aber genug von meinem Beweislosen gehype, kommen wir zu den knallharten Fakten: der Schreibstyl (einer meiner wichtigsten Kriterien) ist flüssig und es liest sich einfach wahnsinnig schnell weg. Ich habe das Buch in ca. 4 Tagen durch gelesen (im Endeffekt waren es mehr als 4 Tage aber ich habe fast 14 Tage gar nichts gelesen, deswegen zählt diese Pause nicht). Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen.
Die Story ist bekannt. Ein Mädchen verliebt sich in einen mysteriösen und arroganten Typen (der sich natürlich auch in sie, sonst macht das ja kein Spaß). Der Typ stoßt sie immer wieder weg und am ende stellt sich heraus das der Typ doch nicht so arrogant ist... oder doch nicht?! Genau an dieser stelle unterscheidet sich Obsidian von anderen Büchern! Denn bis zum Ende hält Katy daran fest das Daemon ein arroganter Mistkerl ist, denn Daemon hat eine zweigeteilte Persönlichkeit und dummerweise zeigt er den arroganten Mistkerl öfter als den unwiderstehlichen Daemon, mit dem Katy sich eine Beziehung vorstellen kann. (Für die mir gleichgesinnten, die hoffnungslos Romantikerinnen: Ja sie küssen sich, aber darauf muss man viiieeel zulange warten!!)
Zudem muss ich noch sagen, das mir Katys und Daemons Liebesgeschichte realistisch vorkommt, bei vielen Büchern habe ich das Gefühl, dass sie hoffnungslos kitschig gemacht wird.
Aber nicht nur die Liebesgeschichte unterscheidet sich von bekannten Fantasie-Story Formaten. Ich persönlich habe noch nicht von ein paar Aliens gehört die auf die Erde reisen, weil ihr Planet zerstört wurde. Außer vielleicht bei Superman, aber der spielt ja auch nicht in einem Fantasie-Roman die männliche Hauptrolle, deswegen kann man das nicht wirklich vergleichen. Jedenfalls bring Obsidian frischen Wind in mein von Vampiren und Werwölfen überlagertes Bücherregal.
In meiner Ausgabe (Softcover) gab es auch noch zwei Zusatz Geschichten: "Die erste Begegnung" und "Spaghetti-Ninja", beide sind aus Daemons Sicht geschrieben und beschreiben auf humorvolle weise, was so in Daemons Kopf vor sich geht. Wenn ich in den Buch an einigen Stellen auch mal schmunzeln musste, in den Zusatz Geschichten konnte ich manchmal einfach nur noch lachen.
Das Cover hat mich zuerst nicht wirklich angesprochen, aber mittlerweile könnte ich mir kein anderes vorstellen. Ich habe mich regelrecht in es verliebt, mir gefällt das Spiel von Licht und Schatten sehr gut, da es auch ein Thema des Buches ist und damit für mich einfach passt.


Meine Bewertung:
Cover: 8 von 10 Punkten (weil es mich leider nicht von Anfang an überzeugt hat)
Schreibstyl: 10 von 10 Punkten
Story: 10 von 10 Punkten
Insgesamt: 9,3 von 10 Punkten

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